Unser neuestes F&E-Projekt mit der Adient Mezőlak Kft.

Februar 28, 2018
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Die Adient Mezőlak Kft. (ehemals Johnson Controls) hielt eine Abschlussveranstaltung für ihr Förderprojekt ab. Im Rahmen dieses konsortialen F&E-Projekts wurden drei Produktfamilien für die Automobilindustrie entwickelt. Julius-Globe Kft. war der Konsortiumspartner von Adient; unsere Hauptaufgabe bestand in der Konstruktion und experimentellen Fertigung ausgewählter Bauteile der Prototyp-Produktfamilien.

Die Adient-Gruppe – ein Hersteller von Fahrzeugsitzen – ist seit 2007 in Ungarn präsent und produziert in ihren Fertigungswerken innovative Fahrzeugsitzstrukturen für führende Automobilhersteller wie BMW, Daimler, Chrysler, Tesla, Ford, Jeep, Seat und Volkswagen. An den drei ungarischen Standorten in Mór, Mezőlak und Kecskemét arbeiten mehr als 2.700 Fachkräfte. Das 2011 eröffnete Werk in Mezőlak fertigt Sitzlehnenverstellungen, Sitzhöhenverstellungen, Schlosssysteme sowie Sitzverriegelungsmechanismen. Heute ist in jedem zehnten Fahrzeug weltweit ein Sitzmechanismus eingebaut, der in dem 580 Mitarbeiter zählenden Werk in Mezőlak hergestellt wurde.

Neben der Massenproduktion werden in Mezőlak auch F&E-Aktivitäten durchgeführt, und zwar in enger Zusammenarbeit mit Fachleuten der europäischen Zentrale von Adient in Deutschland. Im Rahmen dieser Arbeit konnten drei weltweit einzigartige spielfreie Sitzlehnenverstellungs-Produktfamilien entwickelt werden – Sitzlehnenverstellung, Sitzhöhenverstellung und Schlosssystem. Ziel des Projekts war es, die Konstruktionen und Entwicklungsprototypen der genannten neuen Produktfamilienserien zu erarbeiten, zu finalisieren und in die Fertigung zu überführen sowie die zugehörige Produktionslinie und die Werkzeuge zu konzipieren und herzustellen.

Als Ergebnis der Entwicklung wurde weltweit erstmals eine vollständig spielfreie Sitzlehnenverstellungs-Produktfamilie speziell für dreitürige Fahrzeugtypen entwickelt. Auch das weiterentwickelte Modell der Sitzhöhenverstellungs-Produktfamilie enthält zahlreiche Neuerungen, die es funktional deutlich gegenüber der Vorgängerserien überlegen machen und gleichzeitig eine Fertigungsinnovation darstellen. Die neu entwickelte Serie der Schlosssysteme zur Befestigung von Lehnen und Sitzen bietet dem Unternehmen dank ihres einzigartig geringen Gewichts und ihrer kompakten Abmessungen einen Wettbewerbsvorteil auf dem Markt.

Die Gesamtentwicklung im Wert von rund 2,85 Milliarden Forint wurde mit 996 Millionen Forint aus dem Wirtschaftsentwicklungs- und Innovationsoperativprogramm (GINOP) im Rahmen des Széchenyi-2020-Programms gefördert.

MITGLIED DER NAVIGATOR GRUPPE

Julius-Globe GmbH

Umfassende Metallbearbeitungslösungen: Einzel- und Kleinserienfertigung mit ingenieurstechnischer Unterstützung, Konstruktion und F&E-Ansatz.


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